Blick vom Kapuzinerberg auf die Altstadt mit Festung Hohensalzbug
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Kurios – Was du bestimmt noch nicht über die Mozartstadt wusstest

Insider-Wissen gefällig? Entdecke jetzt 6 kuriose Fakten rund um die Mozartstadt, die du garantiert noch nicht wusstest.

Interessante Fakten rund um die Stadt Salzburg

So viel ist klar: Diese Fakten rund um die Mozartstadt stehen nicht in jedem Reiseführer! Garantiert kurios und super spannend, dreht sich dabei alles rund um Bierbrauereien und tierische Gefährten. Doch damit nicht genug: Natürlich gibt es auch Facts zu Wolfgang Amadeus Mozart – wie sollte es auch anders sein. Seid gespannt!

1. Auf den Spuren von Mozart

Keine Frage, Mozart ist in Salzburg geboren! Doch kennen Sie eigentlich Mozarts vollen Namen? Der Musiker wurde auf den Namen Johannes Chrysostomus Wolfgang Theophilus Mozart getauft. Dabei hat er allerdings meist mit dem Namen Wolfanga Amade unterschieben und sich selbst nannte er gar Amadeus. Doch wieso eigentlich Amadeus? Ganz einfach! Amadeus ist nur die lateinische Form von Theophilus.

Der Mozartplatz mit dem Mozartdenkmal
© Tourismus Salzburg

Doch damit nicht genug: Der Geschichte zufolge, schrieb Mozart Teile seiner berühmten Oper „Die Zauberflöte“ in einer kleinen Hütte. Um die Abgabefrist halten zu können, soll er dabei von seinem Textdichter Emanuel Schikaneder eingesperrt worden sein. Die Hütte, heue als „Zauberflöten-Häuschen“ bekannt, kann übrigens in der Schwarzstraße besichtet werden.

2. Die „Stille Nacht“ und der Henker

Ungewöhnlich ist auch die Geschichte von Joseph Franz Mohr. Der Komponist des berühmten Stille-Nacht-Liedes kam unehelich auf die Welt. Ein Skandal zur damaligen Zeit! Eine Taufe schien undenkbar. Wäre da nicht der letzte Salzburger Henker, Josep Wohlmut, gewesen, der seinen schlechten Ruf mit einem Kirchendienst aufbessern wollte. Er stellte sich als Pate bereit.

3. Das älteste Kanalnetz Österreichs

Es ist wahrlich eine technische Meisterleistung: Bereits seit dem 12. Jahrhundert wird dank des Almkanals Wasser aus dem bayerischen Königssee nach Salzburg geleitet. So waren die zahlreichen Wasserräder entlang der Strecke einst auch für den Betrieb der Festungsbahn verantwortlich. Heute ist der Almkanal ein beliebter Hotspot zum Baden und Surfen.

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4. Die höchste Brauereidichte Österreichs

Prost! Verdursten wirst du in Salzburg garantiert nicht. Denn das Bundesland hat die größte Brauereidichte des Landes. Außerdem befindet sich in der Mozarstadt mit dem Bräustübl Österreichs größte Biergaststätte – mit mehr als 5.000 Quadratmeter Nutzfläche. Platz findest du aber auch im gemütlichen Gastgarten. Insgesamt ist das Bräustüberl damit sogar größer als das Hofbräuhaus in München!

Eine Männerrunde beim Poltern unter Palmen

5. Tierische Freunde am Kapuzinerberg

Zugegeben, man muss schon etwas Glück haben, um sie zu entdecken. Doch es gibt sie, die Gämsenkolonie am Kapuzinerberg. Insgesamt treiben sich acht bis zwölf Gämsen am Salzburger Hausberg herum. Dabei haben die Vierbeiner sogar ihren eigenen Stadtjäger. Unser Tipp: Am ehesten entdeckst du die Bergbewohner im Morgengrauen oder abends, wenn sie auf der Suche nach Futter sind.

6. Ein Restaurant mit langer Geschichte

So viel ist klar: Das St. Peter Stiftskulinarium in der Salzburger Innenstadt hat eine lange Geschichte. Direkt im Festspielbezirk gelegen, wurde das Restaurant bereits im Jahr 803 erstmals urkundlich erwähnt. Damit ist es gleichzeitig das älteste urkundlich genannte Restaurant Europas. Viele glauben sogar, dass es das älteste Restaurant der Welt sei. Bestätigt ist diese Vermutung allerdings nicht.

© St. Peter Stiftskulinarium

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